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Große Wiedersehensfreude in Würzburg Drucken E-Mail
Dienstag, 24. Mai 2011

Am Freitag, 13. Mai,  trafen wir uns mit den Sängern aus Enkirch, mit denen wir über 50 Jahre freundschaftlich verbunden sind. Vor dem Treffen an der Anlegestelle der Mainschifffahrt besichtigten wir die Festung Marienberg. Gemeinsam schipperten wir nach Veitshöchheim, um dort den wunderschönen Rokokogarten zu besuchen. Auch das Städtchen war einen Bummel wert und am Main konnte man gemütlich einen kleinen Imbiss zu sich nehmen, Kaffee trinken oder ein Eis schlemmen. Am späten Nachmittag wurde das Hotel in Marktheidenfeld angesteuert. Am Abend plauschten wir bei einem fränkischen Buffet, lachten und tauschten Erinnerungen aus.

Am Samstag besichtigten wir die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten in den Weinbergen oberhalb von Volkach. Sie ist bekannt für die Madonna im Rosenkranz von Tillmann Riemenschneider. Am Fuß des Berges wartete ein Stand mit Prosecco auf uns. So war der Anstieg viel lockerer zu bewältigen. Anschließend ging es nach Stammheim, wo der Weinkeller der Kellerei Ziegler besichtigt wurde. Im Rathaus des Orts hatte Frau Ziegler fränkische Vesperplatten vorbereitet, die mit großem Appetit verzehrt wurden und dann folgte eine Weinprobe mit 5 Sorten, bei der sich auch die amtierende, charmante Weinprinzessin präsentierte. Frau Ziegler wusste interessant zu erzählen und hatte viele Bonmots über Wein parat. Die Enkircher Sänger mussten natürlich einige Weinlieder zum Besten geben. Es wurde ihnen verziehen, dass sie dabei den Moselwein besangen. Frohgelaunt und angenehm weinselig fuhren wir nach Marktheidenfeld zurück und bewahrten die Stimmung bis zum Abend: Liedvorträge, lustige Sketche, Ulli aus Enkirch mit der Drehorgel und Erzählungen wechselten sich ab, sodass die Stunden nur so verflogen.

Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es wieder Abschied nehmen. Die Männer sangen auf der Hoteltreppe voller Inbrunst „Als Freunde kamen wir“, Ulli drehte noch einmal am Rad, und dann fuhren die Busse in Richtung Heimat davon. Auf dem Heimweg besichtigten wir noch die schöne Altstadt von Dinkelsbühl und nahmen in Beutelsbach das Abendessen ein.

Die drei erlebnisreichen Tage sind im Fluge vergangen. Es bleiben uns schöne Erinnerungen. Ludwig Hiller, der die Reise so hervorragend vorbereitet hatte, gilt unser aller Dank.


Mit dieser großen Reisegruppe war das Hotel fast ausgebucht.
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